| Balut - gekochtes Ei mit Kueken |
Nachdem meine Traenen getrocknet waren, entschied ich mich die Zeit in den Philippinen so gut es geht zu nutzen und nicht frueher zurueckzufliegen. Die naechsten Tage nach der OP hab ich mir selber Ruhe verordnet...
| Friseur am Strand |
Mein Hostel war am anderen Ende der Insel. Um in das "Zentrum" zu kommen, um etwas warmes zu Essen zu kaufen, musste ich erst 10 min laufen und dann fuer 20 Peso ein Motorrad nehmen. Das Hostel war in einer kleinen Wohnsiedlung in Mitten der Einheimischen und die Besitzerin sehr nett. Am Ende hat sie mich immer mit Fruehstueck und nem Kaffee versorgt und wir haben ueber den Tag geplaudert.
| Frischer Verband nach der OP |
Mich kannten nach fast einer Woche schon die Einheimischen, da ich immer schoen langsam durch die Gegend gehumpelt bin und fuer eine kleine Schnatterpause Zeit hatte. Die Leute sind echt sehr gespraechig, lachen viel und fragen. Und da ich alleine war, trag auch dazu bei. Jeder sprach mich auf meinen Verband an und schon kamen wir ins Gespraech.
Nachdem ich mich ein bisschen erholt hatte, habe ich mich auf den Weg zum naechstschoneren Strand gemacht, dem White Beach, weisser Strand. Er hatte eine ganz normale Farbe, war aber wirklich sehr schoen. Erst ging es mit dem Jeepney (50 Cent) ins naechste Dorf. Dann musste mit den Tricyclefahrern verhandelt werden: Da ich nun fast auch schon "heimisch" war, wollte ich nicht die Touristenpreise zahlen. Manchmal musste ich warten, bis das Gefaehrt voll war, ein anderes Mal ging es auch mit einem Laecheln.
Am White Beach machte ich mir auch wieder Freunde, die mir philippinisches Essen gezeigt haben. Eines davon war ein Huehnerei, was halb ausgebruetet war und dann gekocht wurde. Das ist eine Delikatesse dort. Ich hab das arme gekochte Kueken dann doch nicht gegessen, aber interessant war es schon.
Natuerlich durften auch die Haendler am Strand nicht fehlen: Sonnenbrillen, DVDs, Essen, aber auch die Frauen, die Massage und Flechthaarfrisuren anboten. Die Frauen haben es mir angetan, wollten sie mir doch nur gutes tun! Es ist unglaublich, wie die sich immer meinen Namen merken. Auch jeder Fahrer, der mich von A nach B bringt, begruesst und verabschiedet mich mit dem. Sowieso sind die Standardfragen: 1. Wie ist dein Name? 2. Wie alt bist du? 3. Bist du verheiratet? :) (Nicht nur die Maenner fragen das!!)
Das Beste zum Schluss: Ein franzoesicher Backpacker konnte mir ein bisschen mit dem Computer helfen und hat mir Linux raufgespielt. So kann ich jedenfalls das Internet benutzen und schon fast meine Fotos retten. :)
| Am "weissen Strand" |
Juhuu Maren, dir gehts besser! Toll!
AntwortenLöschenDas Foto am Schluss sieht klasse aus :)
Von der Delikatesse hab ich auch schon gehört. Wär so gar nicht meins. Die armen Küken...
Liebe Grüße
Peggy&Co