Auf nach Te Puke hieß es, in einer rasenden Geschwindigkeit, die bei mir ja nicht üblich ist (zumindest nicht beim Reisen). Jeff hat seinen Freund angerufen, ob er mir einen Job organisieren könne. "Ja" hieß es, aber komme so schnell wie möglich. Letztendlich bin ich nach Te Puke gefahren und leider kein Job da. Die nächste Kiwisaison ist erst in 2 Wochen. Und SO VIEL Einfluß hatte der Freund dann doch nicht wie ich es mir vorgestellt hatte.
Zu allen Packhäusern musste ich "persönlich" hin und meine Bewerbung abgeben. Sie bekommen Millionen von Bewerbungen...
Bei Jeffs Freunden hab ich mich nicht so richtig wohl gefühlt. Waren Christen und waren ganz nett, aber irgendwie hat das nicht so gepasst. Da sie eh in Urlaub gefahren sind, hab ich mich auf den Weg zurück nach Rotorua gemacht. Hab einen Job, 2h Stunden pro Tag im Hostel saubermachen, gefunden. Es ist nämlich langsam wirklich zu kalt im Auto zu schlafen. Camping ist leider nicht mehr.
Nun bin ich in einem komischen Hostel (ist wirklich nicht das beste, was ich in der Hostelwelt gesehen hab) und warte auf einen Anruf von einem Packhaus. Rotorua hat auch nicht viel zu bieten: Es riecht überall nach Schwefel (wir sind immer noch in einer Thermalgegend). Fast alle Aktivitäten kosten Geld (Ja, es ist wiedermal eine Touristengegend.). Mir wurde gesagt, pass hier auf der Nordinsel mehr auf (Wir sind nicht rasistisch, aber es gibt hier viel mehr Maoris als woanders.)
Weil ich wirklich kaum was zu tun hab und ich hier nur auf Abruf bin, hab ich etliche Kirchgemeinden angerufen, ob die nicht Hilfe brauchen. Jetzt haben sich sogar 2 schon gemeldet. Die eine Frau näht Kissen und Decken (vielleicht kann ich da wirlich noch was lernen) und die anderen wollen einen Raum entrümpelt haben. Bei beiden werde ich wohl helfen.
Die Wonne ist das nicht hier, aber immerhin ein warmes Bett. Und 2 junge Französinnen, die mir Gesellschaft leisten und das gleiche machen! :)
Ich warte nur auf einen Anruf, dass ich Arbeit im Packhaus bekomme.
Bis bald...
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